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Mein Romanjahr 2020/21

15. Woche im Romanjahr 20/21

Die hundert Seiten waren vielleicht ein wenig zu ambitioniert. Aber ich wollte wissen, wieviel ich schaffe, wenn ich mich mal so richtig an mein Manuskript setze. Drei Tage werde ich ranhängen, weil ich über Ostern nichts geschrieben habe. Die Familie hatte Vorrang. Das ist dann zwar ein bisschen gemogelt, aber alles in allem bin ich nun mehr als 50 Seiten weiter.

Ich habe festgestellt, dass es besser gewesen wäre, die Szenen detaillierter durchzuplotten. Ich glaube, das ist echt hilfreich. Bisher setze ich eine Kapitelüberschrift und skizziere die Szene kurz durch. Zum einen habe ich über die Kapitelüberschriften ein Inhaltsverzeichnis, mit dem ich mich schnell im Roman bewegen kann, ohne mich in irgendwelche Autorenprogramme einarbeiten zu müssen. Die Zeit nutze ich lieber zum Schreiben.

Heute Abend höre ich mir von Jurenka Jurk etwas zur Heldenreise an. Auch wenn ich vorher dachte, das geht bei einem Krimi überhaupt nicht – es geht. Und zwar aus mehreren Gründen:

  1. Brauche ich die Heldenreise, denn wenn sich die Figuren nicht entwickeln dürfen, dann bleibt der Roman zu oberflächlich.
  2. Dieser Krimi ist nicht allein auf die Tat und seine Auflösung ausgerichtet, sondern geht eher in Richtung Thriller. Der braucht die Heldenreise.
  3. Wenn ich eine Szenerie durchspiele, möchte auch ich etwas davon haben, etwas lernen oder um eine Erfahrung reicher werden. Das geht nur über die Heldenreise.

Also bin ich sehr gespannt auf heute Abend und wie es mit meinen Figuren weitergeht. Das Ende steht zwar schon fest und ist geschrieben, aber der Weg ist das Ziel.

Bleibt gesund und vor allem zu Hause. Es lohnt sich.