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Mein Romanjahr 2020/21

22. Woche im Romanjahr 20/21

Mein Klatschmohn-Aquarell, um die Reduktion zu üben

„Gehe zurück über Los und ziehe keine 200 Euro ein.“ So ging es mir, als ich das Exposé fast fertig hatte. Ich wollte meinen Roman in den Papierkorb werfen (diesen schönen kleinen silbernen Eimer mit den herausquellenden Papierfetzen in meinem Computer). Je mehr ich das Exposé umgeschrieben habe, umso mehr dachte ich an die fehlenden Szenen in meinem Roman. Und: Ist es überhaupt ein Kriminalroman oder ein Thriller? Muss ich direkt am Anfang jemanden ermorden, nur damit es ein Krimi wird?

Völlig frustriert und vom Gedanken an die Aufgabe besessen, haben mich meine Kinder motiviert, weiter zu machen. Jetzt liegt mein Manuskript in den Händen eines gewissenhaften und ehrlichen Testlesers. Ich habe extra den Modus „Zusammenarbeiten“ eingestellt, damit ich heimlich weiter daran arbeiten kann, ohne dass es mein Testleser merkt. Ich schreibe bestimmt schneller als er lesen kann …

Aus lauter Frust habe ich gestern meine alten Aquarell-Farben von Schminke und den Hahnemühle-Aquarell-Block aus dem Keller geholt und ein Bild gemalt. Das FB-Bild war meine Vorlage und ich musste reduzieren, weil ich so viele Blumen überhaupt gar nicht hinbekommen würde. Wie es geworden ist, seht ihr oben vor dem Text.

Und entschuldigt mich, mein Testleser hat gerade wieder das Manuskript geöffnet. Ich muss weiter überarbeiten … Tschüssi …