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Mein Romanjahr 2020/21

30. Woche im Romanjahr 20/21

Worte und Gedanken so frei wie der Schmetterling (Foto: H. Hübscher) **

Mein Testleser ist fertig. Er hat das Manuskript an zwei Tagen – erst ein Viertel und am folgenden Tag in einem Rutsch durch gelesen. Das war schon sehr motivierend.

Denn ich vereine in diesem Krimi zwei Erzählweisen. Das ist neu im Gegensatz zu seinem Vorgänger. Der erste Handlungsstrang ist wie ein Thriller aufgebaut und der zweite Handlungsstrang folgt dem Muster eines klassischen Krimis. Bei der Umsetzung hilft mir mein gut eingespieltes Ermittler-Team, Doris Fletscher und Max Müller. Auch sie gehen neue Wege und möchten sich weiterentwickeln. Beide arbeiten für die Kriminalpolizei Köln. Die Berlinerin lebt nun schon zwei Jahre in Köln und fühlt sich in ihrem Freundeskreis recht wohl. Ob eine Affäre in ihrem Leben Platz hätte? Max plant mit seinem Lebenspartner einen neuen gemeinsamen Schritt in ihrer Familienplanung. Da bleibt so manches auf der Strecke und nichts bleibt so wie es war.

Zurück zum Schreiben meines Romans. Mein nächstes Ziel ist es, diese beiden Handlungsstränge so dicht zu verweben, dass daraus ein dichter, spannender und unterhaltsamer Roman-Guss wird. Mit dem heutigen Tag habe ich bereits 246 Seiten geschrieben. Und bin noch nicht fertig. Ein paar Szenen fehlen noch. Ich möchte, wie in meinem ersten Krimi „Tödlicher Hundekurs“, die Leser bis zum Schluss rätseln lassen, wer der wahre Bösewicht ist. Und wieviele Leichen seinen oder ihren Weg pflastern.

Hups?! Wie viele Leichen es geben wird, verrate ich natürlich an dieser Stelle nicht. Das steht später zwischen zwei virtuellen und gerne auch realen Buchdeckeln.

Ich hatte für diesen Blog-Eintrag das Sommerbild mit dem Zitronenfalter ausgewählt. Denn leicht wie ein Schmetterling fliegen die Finger über die Tastatur, wenn ich die Szene vor meinem inneren Auge sehe und die Gedanken in Worte und Zeichen übersetze.

Bis bald wieder. Da kommt schon wieder ein Schmetterling … Genießt den Sommer.