12. Woche im Romanjahr 2020/21

Jetzt geht es erst richtig los: Ich habe in dieser Woche einen Kurzkrimi fertig überarbeitet, mein Kinderbuch neu formatiert und aktiviert und für meinen großen Roman Schlüsselszenen geschrieben.

Das Home-Office funktioniert super. Während die Kinder an ihren Schulsachen arbeiten, kann ich schreiben. Jeder unterstützt hier jeden. Und wenn wir fertig sind, geht es gemeinsam in den Garten oder in den Wald.

Unser Bastel-Laden hat jetzt die offizielle Erlaubnis, unsere Bastelpakete auszuliefern. Deshalb haben wir neue geschnürt: zum Beispiel Stoffe für Mundschutz, Farben, Leinwände und viele mehr. Schaut doch mal vorbei: www.bastelladen-siegburg.de.

Bleibt gesund und bleibt zu Hause. Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg und schaffen es gemeinsam durch diese Krise. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten und andere auf diese Weise schützen.

Bis nächste Woche.

11. Woche im Romanjahr 2020/2021

Kreativität rettet Leben

Meine Kinder treffen sich über WhatsApp Gruppenvideotelefonie. Wir werden Bastel-Pakete schnüren und sie auf der Homepage online zeigen, damit sie bestellt werden können. Denn, Ostern ist nicht mehr weit und viele möchten ihr Zuhause mit schönen Dingen dekorieren, für die sie sonst keine Zeit haben. Gemeinsam mit den Kindern oder alleine, die Freude und Entspannung dabei zählt.

Da ich selbst sehr gerne lese und neben Basteleien immer Lesestoff brauche, habe ich mich entschlossen mein Hundekurs-Manuskript zu überarbeiten. Da ich wieder die Rechte für meinen Roman habe, kann ich endlich die Fehler bereinigen und eine neue Auflage veröffentlichen.

Denn, mein neuer Kriminalroman lässt das bewährte Team Fletscher & Müller wieder ermitteln. Dieses Mal ist es erweitert um die bereits im „Der tödliche Hundekurs“ eingeführte Figur: Die kölsche Miss Marple. Es ist eine Journalistin, die beim Kölner Tagesblatt arbeitet und bereits den ersten Fall mit gelöst hat. Außerdem ist eine echte Freundschaft zwischen Doris Fletscher und der Journalistin entstanden, die nun als Lockvogel dient.

Letzte Nacht habe ich schlecht geschlafen. Zu viele Sorgen haben mich lange wachgehalten. Dann ist mir eins klargeworden: Angst stoppt jede Kreativität. Also nochmal auf Start: Was ist in dieser Corona-Zeit möglich? Eine Menge mehr als zuerst gedacht.

Ich möchte allen danken, die sich für kranke, einsame und ängstliche Menschen einsetzen. Diese außergewöhnliche Zeit erfordert es, neue Wege zu gehen und sich auf seine Stärken zu besinnen. Jeder hat seine Krisen zu meistern, selten sind es so viele Menschen gemeinsam, die eine weltweite Krise managen müssen.

Wir alle können mit kreativen Lösungsansätzen viele Menschenleben retten. Bleibt zu Hause und nutzt die Zeit: Seid so kreativ wie möglich und bleibt gesund.

10. Woche im Romanjahr 20/21 + Rätsel

Diese Woche bin ich bis zur Seite 62 gekommen. Der ganzen Aufregung mit Schulschließung und Einschränkungen möchte ich in Ruhe begegnen. Sollte weiter Seife nur schwer zu kaufen sein, gehe ich in unseren Bastelladen und mache sie mir eben selbst. So! Corona. Ich putze dich einfach weg!

Das habe ich an diesem Wochenende auch zu Hause gemacht. Wir haben alle Ecken durchforstet und alles Unnötige für den Sperrmüll herausgestellt. Jetzt ist hier wieder Platz, Luft und Licht. Das nächste Projekt ist bereits in Planung und schließlich habe ich meinen Roman, den ich weiterschreiben kann.

Der Wald bietet wunderbare Foto-Gelegenheiten. Letzte Woche konnte ich dort etwas interessantes entdecken. Ich bin mal gespannt, wer es errät.

Na? Was kann das sein? Ich bin sehr gespannt.

9. Woche im Romanjahr 20/21

Das Weltgeschehen schreibt ihre eigenen Krimis. Der neueste Titel: Das Corona-Virus. Eine Vielzahl an Romanen, z.B. Illuminati von Dan Brown, Filmen, wie I am Legend mit Will Smith usw. greifen dieses Thema auf und entwerfen mögliche Szenarien. 

Deshalb betont das Auswärtige Amt in seinen Informationen, dass das Virus wahrscheinlich auf dem Markt in China seinen Ursprung hat und nicht in einem Labor entstanden ist. Nachzulesen hier. 

Die aktuelle Verbreitung lässt Marshall McLuhans viel zitierten Satz „The World is a Global Village“ (1962, The Gutenberg Galaxy) wieder wahr werden. Und damit meine ich nicht nur die Pandemie, die das Virus ausgelöst hat, sondern auch ihre lückenfüllende Darstellung auf allen Kanälen – im Minutentakt die Ansteckungsketten und Ausbreitung.

Experten streiten sich über mögliche Schritte und Entscheidungen. In der Wissenschaft sind solche Diskussionen wertvoll und bringen die Forschung voran. Aber was löste das bei den meisten Menschen aus? Angst und Schrecken, Hamsterkäufe und Hamsterdiebstähle (Mundschutz, Desinfektionsmittel).  Gestern stand ich selbst vor leeren Regalen und konnte weder Seife noch Toilettenpapier einkaufen.

Trotzdem ist die mediale Information ein notwendiges Instrument, um Fakten zu erklären und Hintergrundinformationen transparent darzustellen. Dafür kämpfen Journalisten jeden Tag auf der ganzen Welt: Das nennt sich Presse- und Meinungsfreiheit. Es lohnt sich die Tagesschau und das heute journal einzuschalten, die Fakten darstellt und Handlungsempfehlungen geben. Dagegen wird auf vielen Kanälen in den Sozialen Netzwerken Stimmung gemacht. Viel hilft nicht viel.

Auch wenn die Sorge um die Gesundheit eine berechtigte Sorge ist, haben wir – und damit meine ich unsere Gesellschaft – gezeigt, wie Angst die Menschen manipulierbar macht und lähmt. 

Wir leben alle in diesem Global Village. Und die Sorgen und Nöte bieten weiterhin eine Menge Stoff für Thriller, Krimis, Science Fiction und Märchen. Das ist die Möglichkeit, die Schriftsteller haben, damit umzugehen.

Ich habe diese Woche mich erst von dieser Angst vor den Folgen lähmen lassen und sie überwinden können, als ich an meinem Krimi weitergearbeitet habe. Danke Jurenka Jurk, dein Newsletter und deine Angebote zu deinen Kursen und Workshops, trotz oder gerade weil viele deiner Aktionen, die du für die Leipziger Buchmesse geplant hast, nicht stattfinden können. Es geht weiter.

8. Woche im Romanjahr 20/21

Eine Woche voller Kreativität: Die ersten 50 Seiten sind geschrieben. Das ging viel schneller als ich gedacht hatte. Am Montag kamen 13 Seiten dazu und Freitag nochmal fünf. Gemessen an meinem Regional-Krimi „Tödlicher Hundekurs“ hätte ich nun ein Viertel geschafft.

Noch bin ich in meinem Zeitplan. Und dann könnte ich pünktlich zur Buchmesse Leipzig ein (fast) fertiges Manuskript mitnehmen, um mich bei verschiedenen Verlagen vorzustellen.

Meine zweite Kreativitäts-Baustelle dieser Woche war das Geschäft meines Mannes. Dort konnte ich mich im Schaufenster austoben und darin 3D-Geschichten erzählen.

Das sind die beiden neuen Themenfenster: „Willkommen zum Hochzeits-Foto-Shooting“  und Kommunion, Konfirmation mit „Glaube – Liebe – Hoffnung“.  Ich habe euch Bilder mitgebracht.

Wenn Ihr mögt, kommt gerne vorbei: Der Bastel-Laden, Kaiserstr. 74 in Siegburg. Hier gibt‘s noch mehr für eure Kreativität und auf der Homepage findet ihr Infos. 

Euch eine schöne Woche, die Orkanstürme flauen ab, dafür kommt die Corona-Welle. Hamstern ist im Bastel-Laden erlaubt: Hilft hervorragend gegen langweilige Quarantäne-Tage.

7. Woche im Romanjahr 20/21

In dieser Woche tobten Stürme der Entscheidungen in mir, denn Romane, insbesondere Krimis werden ohne Ende geschrieben. Gibt es überhaupt noch Leser? Oder nur noch schreibende Leser? Wo finde ich eine Antwort?

Im Wald.

Es gibt – zum Glück – niemals so viele Bücher und Schriftsteller wie Bäume im Wald wachsen. Und so verschieden, wie Bäume wachsen, so inspirierend sind sie. Deshalb habe ich eine Auswahl für euch fotografiert und mit möglichen Arbeitstiteln versehen. Wer weiß, vielleicht heißt ja der nächste Krimi:

Welcher Titel regt eure Fantasie an? Bei mir geht das Kopfkino sofort los. Also, achtet auf die Bäume beim nächsten Waldspaziergang. Sie kennen viele Geschichten und Geheimnisse.

Herzliche Grüße und noch eine schöne Woche

6. Woche im Romanjahr 20/21

Lichteffekte erhöhen die Spannung. Nicht nur im Kriminalroman. Lasst euch inspirieren.

Der Rhein lag ruhig in seinem Bett und der Vollmond erhellte die kleinen Wellenkämme der vorbeifahrenden Lastkähne. Am Rheinauhafen, wo die letzten Lichter der Lokale schon längst gelöscht waren und die Frühaufsteher sich noch einmal in ihren Betten umdrehten, blitzten Lichtkegel von Taschenlampen auf. Sie leuchteten auf Kisten, die wahllos aufeinandergestapelt am Kai standen. Mehrere Personen lösten sich aus dem Schatten der alten Hafenanlagen. Sie trugen weitere Kisten zu dem Stapel und ihre gebückte Haltung verriet das Gewicht ihrer Last.

„Jetzt“, raunte eine tiefe Stimme. …

Wie geht es weiter?  Wer mag, kann mir gerne seine Gedanken schicken. Die besten Ideen, veröffentliche ich hier in den Kommentaren. 

Bis nächste Woche, bleibt gesund und feiert ordentlich: Denn es ist Karneval, ist Karneval …
In diesem Sinne, eure Heike Hübscher

 

5. Woche im Romanjahr 20/21

Ein Zufall führte mich in ein sehr interessantes Haus in Köln Poll. Von außen sah es unscheinbar und langweilig aus. Innen dagegen arbeiteten Kreativität, Inspiration und Freigeist, Tür an Tür. Und schon habe ich wieder eine tolle Location für eine Szene, die sich wunderbar in den Roman eingliedern lässt.

Daher kommt nun ein kleiner Werbeblog, denn hinter dem Zufall verbargen sich die leckersten Orangen aus Pego, die ich bisher gegessen habe: Hier ist der Link zu dem Anbauer.

Eigentlich wollte ich noch weiter planen, aber uneigentlich hält sich meine Schreibenergie nicht zurück. Daher ist mein Kriminalroman um weitere Schlüsselszenen, also auf 30 Seiten gewachsen.

Ich lehne mich jetzt trotzdem zurück und warte den Orkan Sabine ab, der sich zusammenbraut. Daraus entwickeln sich bestimmt wieder genügend Ideen.

Letzte Woche hatte ich mich schon zu der großen Nähe von Fiktion zur Wirklichkeit geäußert, aber zum Glück bleibt Fiktion Fiktion.  Und diese ist von mir ausgetüftelt,  durchdacht und den handelnden Figuren angepasst.

Haltet euch fest und bleibt gesund. Bis nächste Woche. 

4. Woche im Romanjahr 20/21

Erschreckend finde ich, wie aktuell das Thema ist, das ich für den Krimi gewählt habe. Jeden Tag finde ich neue Schlagzeilen in der Zeitung, die dazu passen. Eine Idee, die bei Bier am See im Gespräch mit Freunden entstanden ist. Sie wird nicht nur in meinem Krimi zur Realität. Fiktion und Wirklichkeit liegen tatsächlich oft näher zusammen, als es auf dem ersten Blick erscheint.

Und wie geht der Roman voran: neun Seiten. Die habe ich letzten Montag einfach so runterschreiben können. Es war eine wichtige Schlüsselszene, in der es kracht und es an einer Stelle richtig eng für die Protagonisten wir. Aber ich möchte hier nicht zu viel verraten.

Die restliche Zeit habe ich mit Planungsarbeit gefüllt. Jetzt steht auch der Nebenplot. Jetzt gilt es, die Fäden spannend zu verknüpfen.

3. Woche im Romanjahr

Absolutes Highlight: Das Schreibseminar bei Ines Witka heute. Ich bin dafür extra nach Stuttgart gefahren, um daran teilnehmen zu können. Und: Es hat sich gelohnt.

Erst war ich unsicher, denn das Thema war „Erotisches Schreiben“. Und die Lokation war die Erotik-Boutique „Frau Blum“ in der Reuchlinstraße 11, in Stuttgart.  Aber Ines Witka war eine so großartige Referentin, dass es an keiner Stelle peinlich oder unangenehm war. Wir haben in dem kleinen Kreis mit sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern Schreibübungen zum kreativen Schreiben gemacht und uns später die Texte vorgelesen.

Aber warum mache ich das, wenn ich doch einen Krimi schreiben möchte? Mal ehrlich. Welcher Krimi kommt ohne einen Hauch von Erotik aus? Selbst wenn es nicht zum Sex kommt, knistert es, oft im Nebenplot gewaltig. 

In meinem „Tödlichen Hundekurs“ wollte ich es auch an einer Stelle „knistern“ lassen, aber ich bin nur an der Oberfläche geblieben, weil mir die Routine dazu fehlte. Denn, z.B. beim Kaninchenzüchterverein oder bei der Verleihung einer Ehrennadel durch den Landrat kommt es selten zu erotischen Momenten. Daher bin ich in diesem Bereich, der einen Roman aber auch spannend machen kann, eher unerfahren. 

Zu Ines Witka noch: Sie ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, Dozentin und Trainerin. Sie gibt regelmäßig Kurse, auch an ungewöhnlichen Orten.