6. Woche im Romanjahr 20/21

Lichteffekte erhöhen die Spannung. Nicht nur im Kriminalroman. Lasst euch inspirieren.

Der Rhein lag ruhig in seinem Bett und der Vollmond erhellte die kleinen Wellenkämme der vorbeifahrenden Lastkähne. Am Rheinauhafen, wo die letzten Lichter der Lokale schon längst gelöscht waren und die Frühaufsteher sich noch einmal in ihren Betten umdrehten, blitzten Lichtkegel von Taschenlampen auf. Sie leuchteten auf Kisten, die wahllos aufeinandergestapelt am Kai standen. Mehrere Personen lösten sich aus dem Schatten der alten Hafenanlagen. Sie trugen weitere Kisten zu dem Stapel und ihre gebückte Haltung verriet das Gewicht ihrer Last.

„Jetzt“, raunte eine tiefe Stimme. …

Wie geht es weiter?  Wer mag, kann mir gerne seine Gedanken schicken. Die besten Ideen, veröffentliche ich hier in den Kommentaren. 

Bis nächste Woche, bleibt gesund und feiert ordentlich: Denn es ist Karneval, ist Karneval …
In diesem Sinne, eure Heike Hübscher

 

5. Woche im Romanjahr 20/21

Ein Zufall führte mich in ein sehr interessantes Haus in Köln Poll. Von außen sah es unscheinbar und langweilig aus. Innen dagegen arbeiteten Kreativität, Inspiration und Freigeist, Tür an Tür. Und schon habe ich wieder eine tolle Location für eine Szene, die sich wunderbar in den Roman eingliedern lässt.

Daher kommt nun ein kleiner Werbeblog, denn hinter dem Zufall verbargen sich die leckersten Orangen aus Pego, die ich bisher gegessen habe: Hier ist der Link zu dem Anbauer.

Eigentlich wollte ich noch weiter planen, aber uneigentlich hält sich meine Schreibenergie nicht zurück. Daher ist mein Kriminalroman um weitere Schlüsselszenen, also auf 30 Seiten gewachsen.

Ich lehne mich jetzt trotzdem zurück und warte den Orkan Sabine ab, der sich zusammenbraut. Daraus entwickeln sich bestimmt wieder genügend Ideen.

Letzte Woche hatte ich mich schon zu der großen Nähe von Fiktion zur Wirklichkeit geäußert, aber zum Glück bleibt Fiktion Fiktion.  Und diese ist von mir ausgetüftelt,  durchdacht und den handelnden Figuren angepasst.

Haltet euch fest und bleibt gesund. Bis nächste Woche. 

4. Woche im Romanjahr 20/21

Erschreckend finde ich, wie aktuell das Thema ist, das ich für den Krimi gewählt habe. Jeden Tag finde ich neue Schlagzeilen in der Zeitung, die dazu passen. Eine Idee, die bei Bier am See im Gespräch mit Freunden entstanden ist. Sie wird nicht nur in meinem Krimi zur Realität. Fiktion und Wirklichkeit liegen tatsächlich oft näher zusammen, als es auf dem ersten Blick erscheint.

Und wie geht der Roman voran: neun Seiten. Die habe ich letzten Montag einfach so runterschreiben können. Es war eine wichtige Schlüsselszene, in der es kracht und es an einer Stelle richtig eng für die Protagonisten wir. Aber ich möchte hier nicht zu viel verraten.

Die restliche Zeit habe ich mit Planungsarbeit gefüllt. Jetzt steht auch der Nebenplot. Jetzt gilt es, die Fäden spannend zu verknüpfen.

3. Woche im Romanjahr

Absolutes Highlight: Das Schreibseminar bei Ines Witka heute. Ich bin dafür extra nach Stuttgart gefahren, um daran teilnehmen zu können. Und: Es hat sich gelohnt.

Erst war ich unsicher, denn das Thema war „Erotisches Schreiben“. Und die Lokation war die Erotik-Boutique „Frau Blum“ in der Reuchlinstraße 11, in Stuttgart.  Aber Ines Witka war eine so großartige Referentin, dass es an keiner Stelle peinlich oder unangenehm war. Wir haben in dem kleinen Kreis mit sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern Schreibübungen zum kreativen Schreiben gemacht und uns später die Texte vorgelesen.

Aber warum mache ich das, wenn ich doch einen Krimi schreiben möchte? Mal ehrlich. Welcher Krimi kommt ohne einen Hauch von Erotik aus? Selbst wenn es nicht zum Sex kommt, knistert es, oft im Nebenplot gewaltig. 

In meinem „Tödlichen Hundekurs“ wollte ich es auch an einer Stelle „knistern“ lassen, aber ich bin nur an der Oberfläche geblieben, weil mir die Routine dazu fehlte. Denn, z.B. beim Kaninchenzüchterverein oder bei der Verleihung einer Ehrennadel durch den Landrat kommt es selten zu erotischen Momenten. Daher bin ich in diesem Bereich, der einen Roman aber auch spannend machen kann, eher unerfahren. 

Zu Ines Witka noch: Sie ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, Dozentin und Trainerin. Sie gibt regelmäßig Kurse, auch an ungewöhnlichen Orten.

2. Woche

Hallo liebe Blog-Leserinnen und -Leser,

  1. Mein Plot steht. Endlich. Das fehlende Puzzle-Teil habe ich gestern, Kölner Stadt-Anzeiger sei Dank, gelesen. Jetzt habe ich einen konkreten aktuellen Bezug. So konnte ich gestern den „Roden Faden-Plot“, wie ich ihn immer nenne, einfach in einer Stunde runterschreiben. 
  2. Die Neben-Plots habe ich ebenfalls dabei skizziert.
  3. Das Genre habe ich als Kriminalroman festgelegt. Das bedeutet, dass ich meine Lieblingskommissare Doris Fletscher, eine waschechte Berlinerin und Immi in Köln, gemeinsam mit Max Müller, geboren in Kölle am Rhing wieder ermitteln lasse.
  4. Die Figuren, wie auch die Nebenfiguren haben Namen und ausbaufähige Charaktere. Aber sie dürfen sich auch noch entwickeln.

Damit sind für mich die wesentlichen Vorarbeiten fertig. Denn ohne schlüssigen Plot brauchte ich gar nicht erst anfangen. Recherchearbeiten laufen bei mir nebenher, denn es gibt immer Tage, an denen ich nicht einfach so runterschreiben kann.

Diese Tage beginnen damit, dass ich jedes Wort neu überlege. Dann schwenke ich um und erledige auswahlweise:
– Figurenrecherche
– Setting-Recherche
– Hintergrund-Recherche
– Korrekturlesen

Wenn ihr möchtet, kann ich mehr zu meiner Herangehensweise ans Romanschreiben posten. Oder euch reicht mein wöchentlicher Blog.

Mein Werbeblock: Empfehlenswert ist aber für alle die Romane schreiben wollen: die Romanschule von Jurenka Jurk. Auf der Seite https://www.schreibfluss.com könnt ihr euch noch heute für ihr Jahresseminar anmelden. Ich mache hier den kurzen Werbeblock, weil ich mich von ihrer Art zu unterrichten überzeugen konnte und viele wertvolle Tipps bekommen habe. Denn es ist immer noch etwas anderes, ob ich einen Artikel oder ein Buch veröffentlichen möchte. Das hatte ich bereits bei meinem ersten Kriminalroman festgestellt. Um aus meinen Fehlern lernen zu können, haben mir die Online-Autorenmesse und die Mini-Kurse von Jurenka Jurk sehr geholfen. Schaut mal in ihrem Blog vorbei. Oder auf ihrer Facebook-Seite. 

Die erste Woche …

… in meinem Romanjahr 2020/2021 geht nun zu Ende. Was habe ich geschafft?

  1. Den Mini-Online-Kurs bei „Schreibfluss“ von Jurenka Jurk besucht und hoch motiviert meine Pläne konkretisiert.
  2. Den roten Faden skizziert.
  3. Die Protagonisten und Antagonisten skizziert und ihnen Namen gegeben. Sie beginnen jetzt schon zu atmen und nehmen Charaktereigenschaften an. Geht ganz wie von selbst.
  4. Meinen Romanfahrplan (auch von Jurenka) ausgefüllt und schon die Leipziger Buchmesse 2021 geplant. Dann möchte ich die ersten Verlagskontakte knüpfen.
  5. Meinen pesönlichen Vertrag mit mir abgeschlossen, mit dem ich mich motiviere, nicht aufzugeben.
  6. Bei facebook neue Freunde gewonnen. Ich freue mich, wenn ihr mitfiebern möchtet.

Bis nächste Woche, freut euch auf frühlingshafte Temperaturen.

Münchner Weihnachtskrimi

KaroKrimiPreis 2018

Beste Unterhaltung mit weihnachtlichen Krimis, bietet der Literaturverlag Josefine Rosalski aus Berlin mit seinen Weihnachtskrimis. Auch in diesem Jahr gibt es eine Ausschreibung, in der die besten drei Krimis honoriert und die Nominierten in einer Anthologie veröffentlicht werden. Sechs Minuten vor Abgabetermin habe ich meinen neuen Kurzkrimi eingereicht und nehme an dem Wettbewerb teil. Drückt bitte den Daumen.